Wen interessiert schon Bauschutt und Erdaushub...

...spätestens den Deponiebetreiber, der ihn entsorgen soll.
Am Deponietor ist es aber meistens schon zu spät. Denn dann heißt es entweder saftigen Risikoaufschlag bezahlen oder - wenn es ganz hart kommt - Bauschutt wieder mitnehmen und erst einmal untersuchen lassen.
Auch Recycling-Anlagen verlangen in der Regel einen Qualitätsnachweis.
In beiden Fällen geht das nicht so einfach mit einem fachmännisch abschätzenden Blick.
Die Anforderungen an eine Deklarationsanalyse für Erdaushub und Bauschutt sind klar definiert, für eine Deponierung sogar bundeseinheitlich in der Deponieverordnung (DepV).
Aber wer sagt denn, ob Erdaushub oder Bauschutt überhaupt auf eine Deponie muss?
Das unterliegt den spezifischen Regelungen in den einzelnen Bundesländern. In den meisten Bundesländern wird hier im Wesentlichen das Merkblatt M20 der Länderarbeitsgemeinschaft (LAGA) zugrundegelegt. In Baden-Württemberg ist das für Erdaushub in der VwV Boden und für Bauschutt im sogenannten Dihlmann-Erlass geregelt. Auch Bayern hat da eine landeseigene Regelung.
Für Bauschutt wird schon seit längerem eine bundeseinheitliche Regelung angestrebt, in Form der Ersatzbaustoffverordnung.

Kurz und gut, ohne Deklarationsanalyse geht so gut wie gar nichts mehr.

Und wie bekommt man jetzt ein abbruchreifes Gebäude oder den Erdaushub in ein Reagenzglas?
Dafür gibt es Fachleute wie uns ;-)

Wir untersuchen Gebäude und Baugrund vor dem Abbruch und vor dem Aushub.
Sind Stör- und Schadstoffe erst einmal erkannt, kann man sie gezielt (selektiv, wie die Fachwelt sagt) entfernen.
Und das spart bares Geld - auch wenn die Kosten für die Voruntersuchung dazukommen:
Kleine Menge mit hohem Schadstoffgehalt entsorgt ist in der Summe günstiger als eine große Menge mit mittlerem Schadstoffgehalt zu entsorgen.

Wir schaffen mit gezielten Untersuchungen
Planungs- und Kostensicherheit im Umgang mit Bauschutt und Erdaushaub.

...und das dürfte jeden Bauherrn interessieren.



Eingestellt am 19.07.2011 von Dr. Harald Fank
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